GRÜNDUNGSGESCHICHTE

  

                                              ... wie es mit SLASH begann.

Traditionsgemaeß gibt es im Suedburgenland Rockbands, die regelmaeßig an Wochenenden in den Bezirken Oberwart, Guessing und Jennersdorf fuer Unterhaltung sorgen.

Im Herbst 1993 befand sich die damalige Spitze der suedburgenlaendischen Rockszene - die Gruppe „Life“ - im Aufloesen. Keyboarder Thomas Loschy und Gitarrist Robert Seier waren jedoch zu diesem Zeitpunkt an einem Ausscheiden aus der suedburgenlaendischen Musikszene nicht interessiert. Daher nahmen die beiden Kontakt mit dem Schlagzeuger Hans Kausz auf, welcher seit dem Ende der Gruppe „Spotlight“ (im Jahre 1987) nur aushilfsweise bei diversen Bands im suedburgenlaendischen Raum agierte. Hans Kausz war von einer neuen Bandformation nicht abgeneigt.

Bald darauf kam es zu ersten Probearbeiten der Drei, die nicht hoffnungslos erschienen. Es fehlten jedoch noch ein Saenger und ein Bassist. Durch Tips aus Insiderkreisen wurden Robert, Thomas und Hans auf den Oberwarter Bassisten Heinz Tomisser aufmerksam, welcher sich ohne zu zoegern den Dreien anschloß. Das Finden eines geeigneten Saengers war für die Bandgruender sehr muehsam, doch Robert, Thomas, Hans und Heinz stießen dann auf den Rudersdorfer Juergen Damhoesl, welcher mit seinem Vater auf diversen Festivitaeten Tanzmusik spielte.

Nach zielführenden Gespraechen und Probespielerein war die Band komplett:

voc - Juergen Damhoesl / guit - Robert Seier / bass - Heinz Tomisser / keys - Thomas Loschy / drums - Hans Kausz

Es wurde daraufhin mit Begeisterung geprobt und hart an einem passenden Programm gearbeitet. Was jedoch noch fehlte, war ein Name der Band. Nach langen Ueberlegungen hatte Thomas Loschy die Idee:
Slash. Das Kreieren eines originellen Schriftzuges stellte für den Grafiker Robert Seier natürlich keine Probleme dar und somit galten die Formationshuerden als bewaeltigt.

Am 07. Mai 1994 kam es bereits zum ersten Auftritt von Slash im Gasthaus Gumhalter in Litzelsdorf. Konnte die Band am Beginn nur ein rares Publikum verzeichnen, durften Slash bereits nach einem Jahr vor mehr als 1.500 Besuchern am Eisenberg ihren ersten Geburtstag feiern. Von da an ging es mit ihnen bergauf und sie schafften es bis zum heutigen Tage zum Aushaengeschild der burgenländischen Rockmusik zu werden.

Leider mußte Gitarrist Robert Seier aus beruflichen Gruenden mit Dezember 1997 die Band verlassen. Seine Bemuehungen für die Band und sein organisatorisches Wirken innerhalb der Band seien an dieser Stelle nochmals besonders hervorgehoben. Als seinen musikalischen Nachfolger schlug Robert Seier den Gitarristen Guido Kirchner aus Guessing vor. Dessen Ueberlegungen bezueglich Bandbeitritt nahmen nicht viel Zeit in Anspruch und es kam bereits im Feber 1998 zum ersten Auftritt mit ihm.

Slash hat sich im Jahr 1998 durch zahlreiche Auftritte mit Gastmusikern - 3 Blaesern (Trompeter, Posaunist, Saxophonist) - ausgezeichnet. Die 8-Mann-Formation bringt einen satteren Sound mit sich und zeigt auch beim Publikum großen Anklang. Schlagzeuger Hans Kausz, der bei der Gardemusik in Wien beschaeftigt ist, hat aufgrund seines Berufes einen guten Draht zu ausgebildeten Musikern. Dort lernte er auch den Posaunisten Werner Wurm kennen, welcher die Bläserarrangements für Slash schreibt.

Bassist Heinz Tomisser hatte am 12. Dezember 1998 seinen letzten Auftritt mit Slash. Heinz Tomisser zog sich aus der Musikszene zurück, um sich seinen beruflichen Interessen (seinem Fachhochschul-Studium) besser widmen zu können. Nachfolger von Heinz Tomisser ist der in der suedburgenlaendischen Rockszene allseits bekannte Werner Brugger. Erwaehnenswert ist , daß sich die beiden Newcomer innerhalb kuerzester Zeit das Programm von Slash einstudiert haben.

Guido, Hansi, Jürgen, Thommy und Werner sind ständig daran interessiert neue Nummern darzubringen und Aktivitäten rund um die Band zu setzen.

Slash hoffen auf noch viele erfolgreiche Jahre in der Musikszene des Suedburgenlandes,
wobei sie an dieser Stelle natuerlich einen Dank an all ihre Fans aussprechen moechten,
ohne die der Erfolg nicht zu verzeichnen  waere.